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Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“

Trenoli Elektrofahrräder

Bundeswettbewerb fördert Ausbau des Radverkehrs

Im Rahmen des Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ soll die Umsetzung von umfassenden, modellhaften Projekten zur Verbesserung der Radverkehrssituation in konkret bezeichneten Gebieten wie beispielsweise Wohnquartieren, Gewerbegebieten und Dorfzentren gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten sowie durch Vorbildcharakter bundesweit zur Nachahmung anzuregen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis zum 15. April 2016 möglich.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Mit dem Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr werden die bestehenden Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ergänzt. Hierdurch kann ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung geleistet werden.

Bis zum 15. April 2016 können Kommunen, Unternehmen sowie Einrichtungen und Vereinigungen in öffentlicher oder privater Trägerschaft mit ihren Projektskizzen am Wettbewerb teilnehmen. Wird die eingereichte Projektskizze hinsichtlich der Bewertungskriterien positiv bewertet, kann der Förderantrag bis zum 15. August 2016 eingereicht werden. Im Regelfall werden die investiven Maßnahmen mit bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben beziehungsweise Kosten gefördert.

Durch die geförderten Projekte soll die Radverkehrssituation in einem definierten Gebiet insgesamt verbessert werden. Mehrere Maßnahmen können innerhalb eines Gebietes durchgeführt werden. Die individuelle Verkehrsmittelwahl zugunsten des Fahrrads soll gefördert und die Nutzung des motorisierten Individualverkehrs verringert werden. In diesem Sinn sollen die Projekte

  • integriert geplante Maßnahmen umfassen,
  • modellhaft und kurzfristig umsetzbar sein,
  • dazu beitragen, Treibhausgasemissionen einzusparen,
  • die Umwelt- und Lebensqualität steigern,
  • Vorbildcharakter haben und zur breiten Nachahmung animieren.

Die Bewertung der eingereichten Projektskizzen und Förderanträge richtet sich nach den folgenden Kriterien:

  • Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung,
  • Modellcharakter und bundesweite Ausstrahlung,
  • nachvollziehbares und schlüssiges Gesamtkonzept.

Das Bundesumweltministerium hat den Projektträger Jülich (PtJ) mit der Betreuung des Bundeswettbewerbs beauftragt. Die Projektskizzen für den Wettbewerb sind bis spätestens 15. April 2016 über easy-online und anschließend per Post einzureichen. Weiterführende Informationen zum Antragsformular sind auf den Seiten des PtJ erhältlich.

Quellen:

Text www.klimaschutz.de

Bild Trenoli

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