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E-Bike von KIA: KIA stellt in Genf einen Pedelec Prototyp vor

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E-Mobil auf zwei Rädern: Kia zeigt in Genf Pedelec-Prototyp

  • Neu entwickeltes Elektrofahrrad mit bis zu 40 Kilometern Reichweite
  • Technische Innovationen bei Konzept, Bauweise und Produktion
  • Breite Zielgruppe durch zwei Varianten: Citybike und Mountainbike

Kia Motors erweitert sein Spektrum umweltfreundlicher Mobilitätsangebote und stellt auf dem Genfer Autosalon 2014 (Publikumstage: 6. bis 16. März) den Prototyp eines Pedelecs vor. Das neu entwickelte „Kia Electric Bicycle“, kurz KEB, wird in zwei Varianten gezeigt: als Citybike und Mountainbike. Beide werden von einem kraftvollen Elektromotor angetrieben und zeichnen sich durch technische Innovationen im Konzept, in der Bauweise und im Produktionsverfahren aus.

Der Elektromotor des KEB hat eine Leistung von 250 Watt, stellt ein Drehmoment von 45 Nm zur Verfügung und treibt das Hinterrad an. Den Strom liefert ein Lithium-Ionen-Polymer-Akku (36 Volt, 10 Ah), der zum Laden bei Bedarf auch leicht demontiert werden kann. In der Citybike-Variante, die vor allem für Pendler gedacht ist, hat das Pedelec eine Reichweite von bis zu 40 Kilometern und kann in vier Stunden wieder voll aufgeladen werden.

Entwickelt wurde das Elektrofahrrad in Korea vom Kia Venture Business Development Team des zentralen Forschungs- und Entwicklungszentrums der Marke in Namyang. Das KEB hat einen neuartigen Monocoque-Rahmen, der auf den ersten Blick wie ein Karbonrahmen aussieht, aber aus Metall besteht. Bei seiner Herstellung, die den Qualitätsstandards der Automobilindustrie entspricht, kommen ein modernes Metall-Stanzverfahren und ein automatisierter Schweißprozess zur Anwendung.

 

kia pedelec citybike

Kia Pedelec Citybike

Dieses Stanzverfahren ist eine neue Produktionsmethode, die speziell für die Fertigung des KEB-Rahmens entwickelt wurde. Dabei werden die beiden Rahmenhälften zunächst gepresst und anschließend durch einen Roboter verschweißt, was eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet. Im Vergleich zum Hydroforming-Verfahren, mit dem Fahrradrahmen üblicherweise hergestellt werden, ist diese Produktionsmethode erheblich komplexer und auch kostenintensiver. Andererseits gibt das Stanzverfahren den Entwicklern deutlich mehr Spielraum bei der Konzeption des Rahmens, weil es zum Beispiel neuartige Beschichtungen und Konstruktionsstrukturen ermöglicht. Zudem können mit diesem Verfahren auch Rahmen aus Aluminium sowie aus hochfestem oder rostfreiem Stahl produziert werden.

Beide Varianten des Pedelecs wiegen etwa 20 Kilogramm und sind mit dem gleichen Antriebsstrang ausgerüstet. Der Elektromotor unterstützt den Fahrer bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern und entspricht damit den EU-Bestimmungen.

kia-logoDas Citybike richtet sich an eine breite Zielgruppe, die Batterie ist bei dieser Variante hinten in den Rahmen integriert. Mit seinem Durchstieg und den 28-Zoll-Rädern samt Schmutzfängern verspricht dieses Pedelec bequemes und komfortables Radfahren. Das Mountainbike dagegen zielt auf sportliche Fahrer: mit einer 100-Millimeter-Rock-Shock-Federgabel vorn, mittig platzierter Batterie und 26-Zoll-Rädern mit Crossreifen.

Rahmen, Elektromotoren und Batterien der beiden Prototypen wurden in Korea gefertigt, Bremsen und Schaltungen stammen vom japanischen Hersteller Shimano. Die Endmontage der Pedelecs erfolgte in Deutschland.

Mit dieser überraschenden Neuentwicklung ist der Automobilhersteller einmal mehr seinem Slogan „The Power to Surprise“ gerecht geworden. Echtes Neuland betritt Kia damit allerdings nicht: Gegründet wurde das Unternehmen 1944 als Fahrradhersteller.

 

Quelle Text + Bild: KIA Motors Deutschland GmbH

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