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E-Bikes laden – Pilotprojekt in Düsseldorf

In Düsseldorf geht die erste öffentliche Tankstelle für Elektrofahrräder ans Netz. Den Ladevorgang steuert Machine-to-Machine-Kommunikation von Vodafone. Das Ladesystem ist ein Gemeinschaftsprojekt von den Stadtwerken Düsseldorf, Mennekes Elektrotechnik, Sunnhill Technologies, Logicy/CGI, dem TÜV Rheinland und Vodafone.

E-Bike-Ladestationen wo Räder parken

Das Projekt bringt Ladestationen dahin, wo Fahrräder parken – etwa in Innenstädten, an Einkaufszentren oder an Bahnhöfen. Während das Pedelec oder E-Bike an der Ladestation „betankt“ wird, können Fahrer oder Fahrerin in der Stadt bummeln oder einkaufen gehen. Das Nachladen des Akkus ist dabei ganz einfach: er wird am Rad entnommen und in einer kleinen Ladebox deponiert. Dann einfach das passende Ladekabel anschließen.

SMS identifiziert E-Bike-Besitzer

An der Box ist eine SMS-Kurzwahl ausgewiesen, eine Kurznachricht dorthin identifiziert den Radbesitzer und schaltet den Ladestrom frei. Sobald der Akku geladen ist bekommt der Besitzer über sein Mobiltelefon eine Nachricht. Der Strom kann über die Mobilfunkrechnung bezahlt werden, in der Testphase ist der Ladevorgang kostenfrei.

M2M Kommunikation nutzt Elektrofahrrädern

Hinter der neuen Idee steckt modernste Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation. Jeder Kunde, egal von welchem Mobilfunkanbieter, kann daher die neue Stromtankstelle mit seinem Handy ansteuern. Das Pilotprojekt soll belegen, dass die neue Technologie für den flächendeckenden Aufbau einer solchen Lade-Infrastruktur geeignet ist – einschließlich sicherer Stromzufuhr und Fahrradparkplatz während des Ladevorgangs.

Ähnliches Projekt im Allgäu

Für Elektroautos gibt es im Allgäu ein ähnliches Projekt, das von Vodafone unterstützt wird.

Quelle: PM Vodafone, Bild: Winora

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