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e-GAP – Elektromobilität in Garmisch

Am 12. Juli fiel in Garmisch-Partenkirchen der Startschuss als bayerische Modellkommune für Elektromobilität. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zell überreichte die Genehmigungsschreiben zum Maßnahmenbeginn für verschiedene Vorhaben im e-GAP Projekt.

Elektromobilität erfahrbar machen

Dabei unterstrich er, dass ein besonderer Fokus auf dem Tourismus und der Erforschung ganzheitlicher Mobilitätsangebote liege. Das Ziel sei, Elektromobilität erfahrbar zu machen, „denn die besten Ideen und Konzepte für Zukunftsmobilität nutzen nichts, wenn sie von der Bevölkerung nicht angenommen werden.“ So können Bürger, Touristen und Gewerbetreibende vor Ort nun beispielsweise mit BMW Mini E fahren und diese an E-Ladestationen auftanken.

E-Bike auf vier Rädern

Gerade in der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen mit über einer Million Übernachtungsgästen pro Jahr ist es besonders sinnvoll, E-Fahrzeuge im Tourismus einzusetzen. So werden beispielsweise der rein elektrisch betriebene Mini der BMW Group bei einem regionalen Fahrzeugvermieter und in ausgewählten Hotels als Mobilitätsalternative eingesetzt, um diese im Tourismus als besondere Zielgruppe zu untersuchen. Neuartige Ladestationen, integriert in das Ortsbild, und ein intelligent strukturiertes Stromnetz stellen dafür wichtige Voraussetzungen dar. Die TU München entwickelt das E-Quadrad, ein vierrädriges Fahrrad, das in Garmisch-Partenkirchen bei verschiedenen Einsatzmöglichkeiten getestet werden soll.

Quelle: PM, Fotos: e-GAP

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