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Gazelle erklärt die optimale e-Bike-Motor Auswahl?

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Koninklijke Gazelle e-Bike Motoren Tipps

Auch 2015 bleiben E-Bikes weiterhin ein absoluter Renner. Während der Saison sind die Verkaufszahlen erneut angestiegen. Aber wie wählen Fahrradfahrer eigentlich ihren optimalen E-Bike-Motor aus? Bei einem elektrischen Fahrrad hat man die Wahl zwischen einem Vorder- oder Hinterradmotor oder einem Mittelmotor. Worin besteht genau der Unterschied? All jene, die sich für die neue Fahrradsaison informieren möchten, können zweifelsohne ein wenig Hilfe bei ihrer Wahl gebrauchen. Koninklijke Gazelle gibt Ihnen gerne ein paar Tipps.

Vorderradmotor
Viele Menschen entscheiden sich für ein E-Bike mit Vorderradmotor, weil diese Konstruktion einem normalen Fahrrad am meisten ähnelt und das Design allgemein als schön empfunden wird. Mit dieser Variante bekommt der Radfahrer ein wenig ‚Rückenwind‘. Weitere Vorteile: Der Motor ist insgesamt geräuschärmer als ein Mittelmotor, bietet eine raffinierte Trittunterstützung und ist nicht selten günstiger. Hinweis: Ein Fahrrad mit Vorderradmotor lässt sich möglicherweise etwas schwieriger steuern, da mehr Gewicht auf dem Vorderrad lastet. Das Orange C7+ HF – das am meisten verkaufte E-Bike in den Niederlanden – und das neue Miss Grace HF – das trendige Lifestyle-Fahrrad – sind mit dem extrem robusten und lautlosen Vorderradmotor von Panasonic ausgestattet.

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Mittelmotor
Eine mittig platzierte Trittunterstützung garantiert einen niedrigen Schwerpunkt und eine direkte Kraftübertragung. Mittelmotoren arbeiten basierend auf einem Kraftsensor, d. h., dass das System ermittelt, mit wie viel Kraft auf die Pedale eingetreten wird, wobei diese Energie zusätzlich verstärkt wird. So wird das Fahrerlebnis extrem natürlich. Gazelle arbeitet mit den Mittelmotoren von Bosch (unter anderem beim Orange C330 HM, das mit der manuellen NuVinci n330 Nabenschaltung ausgestattet ist). Zudem führt Gazelle Fahrräder mit dem starken Impulse-Motor (u. a. das Orange C7 HM). Dieses System bietet einen Shift-Sensor, wobei der Motor beim Schalten kurz aussetzt und das Schalten erlaubt. Deshalb kann der Fahrer auch beim Schalten einfach weitertreten. Auf diese Weise wird die Abnutzung reduziert und es geht kein Schwung verloren, weil eine Trittunterbrechung gemacht werden muss.

>>> e-Bike Modelle mit Mittelmotor >>>

Hinterradmotor
Beim Hinterradmotor sitzt der Antrieb im Hinterrad. Auch dieses System bietet spezifische Fahrqualitäten. Das E-Bike mit Hinterradantrieb gibt dem Fahrer das Gefühl, dass er von hinten angestoßen wird. Jede/r Fahrradfahrer/-in muss selbst herausfinden, was er bzw. sie am besten findet. Deshalb sollte immer eine Probefahrt gemacht werden. Auch ein Hinterradmotor hat seine Nachteile. Das Fahrrad wird hinten schwerer und lässt sich weniger leicht rangieren. Zudem gibt es eine Einschränkung: Eine Kombination aus Nabenschaltung und geschlossenem Kettenkasten ist nicht möglich. Demnach ist man an eine Kettenschaltung gebunden. Und nicht zuletzt kann das Hinterrad zum Wechseln eines Reifens nur schwer abmontiert werden. Gazelle führt keine E-Bikes mit Hinterradantrieb in seinem Produktangebot.

>>> e-Bike Modelle mit Hinterradmotor >>>

Quelle: Koninklijke Gazelle

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Gazelle erklärt die optimale e-Bike-Motor Auswahl? geschrieben von r_seidl average rating 3.5/5 - 6 Besucherbewertungen