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JobRad übernimmt Versteuerung für Arbeitnehmer am Vertragsende aus eigener Tasche

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JobRad zahlt die Steuer damit Dienstradleasing finanziell attraktiv bleibt

Dienstradleasing ist derzeit ein Renner in vielen Fahrradgeschäften. Die Finanzbehörden haben jedoch ein Haar in der Suppe gefunden und die Dienstradleasing-Branche vor eine große Herausforderung gestellt.

Die Finanzbehörden gehen seit Mai 2017 einheitlich von einem lohnsteuerlich anzusetzenden Marktwert eines Dienstrads nach 36 Monaten Leasinglaufzeit von pauschal 40 % des Listenpreises aus – und akzeptieren nun bundesweit nicht mehr die bisher angenommenen 10 %. JobRad beabsichtigt weiterhin JobRadlern das Rad, Pedelec oder E-Bike nach Vertragsablauf von 36 Monaten zum erwarteten Gebraucht-Kaufpreis von 10 % des Neupreises anzubieten. Da aber der lohnsteuerlich anzusetzende Marktwert und der erwartete Gebraucht- Kaufpreis nicht mehr deckungsgleich sind, entsteht ein geldwerter Vorteil in Höhe von 30 % des Neupreises. Diesen muss der Arbeitnehmer versteuern – eigentlich. Damit Dienstradleasing auch weiterhin attraktiv bleibt, übernimmt JobRad künftig genau diese Steuerlast pauschal nach den Regeln des §37b EStG. Die bundesweite Anwendbarkeit dieser Regelung für das Dienstradleasing ist neu und nach Beschluss der obersten Finanzbehörden der Länder und des Bundes von Ende September rechtssicher.

Änderungen für NeukundenJobrad geldwerter vVorteil

Auch Neukunden, die ab dem 1. November 2017 ihr JobRad beantragen, beabsichtigt das Freiburger Unternehmen das Rad nach 36 Monaten zum Kauf anzubieten, dann aber zu 17 % des Neupreises. Die Versteuerung des dann entstehenden geldwerten Vorteils übernimmt JobRad ebenfalls (siehe auch Schaubild 1). „Auf uns kommen damit erhebliche Kosten zu, aber es ist uns ein Anliegen, dass Diensträder für Arbeitnehmer und Arbeitgeber finanziell attraktiv bleiben. Wir wollen mehr Menschen aufs Rad bringen“, erklärt Ulrich Prediger, JobRad-Gründer und Geschäftsführer.

Durch die Vereinheitlichung des lohnsteuerlich anzusetzenden Marktwerts auf 40 Prozent stand die Dienstradleasing-Branche vor einer Herausforderung, die den schnell wachsenden Markt hätte bremsen können. Bislang lohnt sich Dienstradleasing vor allem durch die Gehaltsumwandlung direkt vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers und durch die Tatsache, dass JobRadler nach Ablauf der Leasingzeit ihr Rad günstig erwerben können. Im Vergleich zum Direktkauf konnten sie in Summe bis zu 40 % des Neupreises sparen. „Wir haben sofort das Gespräch mit Finanzbehörden auf verschiedenen Ebenen gesucht, um gemeinsam eine tragfähige Lösung zu erarbeiten. Schließlich leistet das von uns erfundene Dienstrad-Konzept nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern entlastet den Verkehr und bringt die Menschen dazu, sich täglich zu bewegen“, erklärt Holger Tumat, zweiter JobRad-Geschäftsführer. Insbesondere die in der Anschaffung teuren E-Bikes ermöglichen es Pendlern längere Distanzen zur Arbeit zurückzulegen und unter Umständen auf das Auto ganz zu verzichten. Umso glücklicher zeigen sich beide JobRad-Geschäftsführer über die Lösung, für die sie sich in Gesprächen mit den Finanzbehörden eingesetzt haben: die pauschale Versteuerung des geldwerten Vorteils am Ende der Leasinglaufzeit durch Dienstradleasing-Anbieter. Damit wiederholt sich die Geschichte: Vor fünf Jahren hatte sich das Freiburger Unternehmen zusammen mit sechs Verbänden und Vereinen wie dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) dafür stark gemacht, dass das Dienstwagenprivileg auch für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes gilt. Damit hat JobRad 2012 den Markt des Dienstradleasings überhaupt erst geschaffen. Prediger: „Nun waren wir wieder Impulsgeber. Davon profitieren nicht nur wir, sondern die gesamte Branche. Dienstradleasing wird weiter wachsen und langfristig die Städte von verstopften Straßen befreien. Davon bin ich überzeugt.“

Über JobRad

JobRad ist das Dienstfahrrad-Konzept der LeaseRad GmbH. Das Freiburger Unternehmen wurde 2008 von dem begeisterten Mountainbiker und Alltagsradler Ulrich Prediger gegründet, um eine Alternative zum Dienstwagen anzubieten. Mit der Idee des steuerlich begünstigten Dienstradleasings schaffte das Unternehmen einen völlig neuen Markt. Dank JobRad können Arbeitnehmer und Selbstständige Fahrräder und E-Bikes zu günstigen Konditionen beziehen. über 6.000 Arbeitgeber, darunter Unternehmen wie SAP, die Deutsche Bahn und die Rewe Group, nutzen das JobRad-Angebot bereits. Mehr als 4.000 Fahrradfachhändler bundesweit kooperieren mit JobRad. An Spitzentagen steigen bis zu 500 JobRadler auf ihr neues Dienstrad auf.

Quelle: LeaseRad GmbH

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