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Mit dem Fahrrad ins Büro – immer mehr steigen um

Mit dem E-Bike und Pedelec zur Arbeit

Nicht nur in der Freizeit gewinnt Radfahren an Popularität. Angesichts oft überfüllter Busse und Bahnen, verstopfter Straßen und steigender Benzinkosten liegt ein Mobilitätswechsel nah. Entsprechend entdecken immer mehr Menschen das Fahrrad und E-Bike als kostengünstige und zudem gesunde Alternative für den Arbeitsweg. Nicht an allen Tagen und bei jedem Wetter, aber immer öfter.

Bewegung bringt das Gehirn in Schwung

Bewegung und frische Luft sorgen für gute Laune und bringen das Gehirn in Schwung. Dänische Studien mit 20.000 Kindern haben gezeigt, dass diese deutlich konzentrierter und besser lernen, wenn sie morgens mit dem Fahrrad in die Schule kommen. Den gleichen Zusammenhang sehen die Forscher auch bei Erwachsenen: Die morgendliche Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns und sorgt so dafür, dass Wissen besser gespeichert und verknüpft werden kann.

Regelmäßige Bewegung hat neben der richtigen Ernährung einen entscheidenden Anteil an unserer Gesundheit. Insbesondere zur Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 30 Minuten moderate Bewegung an fünf Tagen in der Woche. Da die wenigsten genug Zeit für ein regelmäßiges Workout haben, raten Gesundheitsexperten zur Integration von Bewegung in den Alltag. Und wo ginge das besser, als auf dem täglichen Weg zum Arbeitsplatz?

Unternehmen können Fahrradfahrer fördern

Fahrradfahren wird heute immer mehr zum Ausdruck eines Lebensstils. „Die Zeiten, in denen Radfahrer im Unternehmen belächelt wurden, sind längst vorbei“, so Fahrradexperte Gunnar Fehlau.  Sichere, saubere und vor allem überdachte Abstellanlagen sind eine wichtige Maßnahme, um mehr Mitarbeiter aufs Rad zu bringen. „Neben dem praktischen Aspekt geht es vor allem auch darum, ein Zeichen zu setzen“, so die Erfahrung von Andreas Hombach vom Spezialisten für Stadtmobiliar WSM. Gute Abstellmöglichkeiten sind aber noch nicht alles. „Viele Unternehmen in den Fahrradnationen bieten Schränke oder Spinde zur Aufbewahrung von Wechselkleidung sowie Trocknungs- und Umkleidemöglichkeiten“, weiß Anke Namendorf vom niederländischen Hersteller Koga aus Erfahrung. Beliebt sind auch Duschen für Mitarbeiter und Chefs, die den Weg zur Arbeit gern mal mit ihrem Workout auf Joggingschuhen oder eben dem Rennrad oder Mountainbike verbinden.

Die eigene Motivation hoch halten

Schmale und unübersichtliche Radwege, schlechter Straßenbelag oder hohes Verkehrsaufkommen können die Freude am Radeln deutlich schmälern. Drum gilt gerade für den Arbeitsweg: Die direkte ist nicht immer die schnellste und schönste Strecke. „Suchen Sie sich in Ihrer Freizeit und in Ruhe eine passende Route. Vermeiden Sie stark frequentierte Straßen mit vielen Ampelkreuzungen oder anderen den Fahrfluss störenden Faktoren. So bleiben Sie länger im Tritt und die Dauer Ihres Arbeitswegs wird weniger stark variieren“, weiß Radexperte Fehlau. Auch die Verwendung funktioneller Bekleidung erleichtert den Umstieg aufs Rad. Sie schützt nämlich nicht nur vor Wind und Wetter, sondern ist atmungsaktiv und hält so auch von innen trocken. Die Bekleidungs- und Outdoor-Industrie hat den Mobilitätstrend Zweirad erkannt und bietet eine reiche Auswahl hochwertiger, funktioneller Produkte für jeden Bedarf, jeden Geldbeutel und jeden Fahrstil.

Der ADFC und die Gesundheitskasse AOK machen mit ihrer Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ den Umstieg vom Auto aufs Velo schmackhaft. Während des bundeseinheitlichen Aktionszeitraums von Juni bis August gilt es an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Quelle: Pressedienst Fahrrad

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