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Pro E-Bike – Statements zum Thema E-Bike Sicherheit

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Die Fahrradszene setzt hohe Erwartungen in E-Bikes, Pedelecs und Co. Experten rechnen mit einem weiter steigenden Marktanteil, der Erfolg von Elektrofahrrädern hängt aber entscheidend davon ab, dass Verbraucher keine Zweifel an der Sicherheit ihrer Nutzung haben. Zwei Fragen stellen sich für Hersteller, Verbände und die Politik: Wo besteht Handlungsbedarf beim Thema Sicherheit von E-Bikes? Welche Lösungsansätze gibt es?

Stellungnahmen zum E-Bike:  ZIV

Der ZIV ist nationale Interessenvertretung und kompetenter Dienstleister der deutschen und internationalen Fahrradindustrie. Dazu gehören Hersteller und Importeure von Fahrrädern, E-Bikes, Fahrradteilen und Zubehör. Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des ZIV, bringt Lösungsansätze zur Sprache: „E-Bike fahren ist moderne und nachhaltige Mobilität mit ausgereifter, fortschrittlicher und bedarfsgerechter Technik, die Spaß macht. Unternehmen, welche im Zweirad-Industrie-Verband organisiert sind, gewährleisten durch umfangreiche Prüfungen (DIN/EN/ISO), dass alle in Verkehr gebrachten Produkte den geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Damit die vermehrte Nutzung von E-Bikes schneller erreicht wird, hat der ZIV ein 4-Punkte-Programm erstellt, mit dem Ziel, die Nutzung und    Verbreitung von E-Bikes    kontinuierlich    zu    erhöhen.“ Diese Punkte umfassen Maßnahmen zur Vernetzung von Verkehrsmitteln insbesondere im urbanen Bereich, zur Steigerung der Sicherheit im Straßenverkehr sowie zum Diebstahlschutz und zur Steigerung der Popularität von E-Bikes.

Stellungnahmen zum E-Bike: Alpina

Der Sportbrillen- und Helmhersteller Alpina hat auf der diesjährigen Eurobike den E-Helm Deluxe vorgestellt. E-Bike-Helme wie dieser werden für den alltäglichen Einsatz entwickelt und bieten E-Bikern die nötige Sicherheit im Stadtverkehr auch bei Dunkelheit. „Die Schutzwirkung eines Radhelmes ist unumstritten. Durch die E-Bike-Technologie ist man in der Regel schneller unterwegs, dadurch verlängern sich die Bremswege und die Unfallgefahr nimmt zu. Dennoch würden wir von Alpina von einer Helmpflicht absehen. Sehr wahrscheinlich hätte    diese    negative    Auswirkungen    auf    das Nutzungsverhalten von E-Bikern, da Pflichten in der Regel abschrecken. Heute gibt es keinen Grund mehr auf einen Helm zu verzichten. Wir sind davon überzeugt, dass ein steigendes Sicherheitsbedürfnis in Kombination mit einer verstärkten Aufklärungsarbeit zu einer größeren Helmakzeptanz bei E-Bike-Nutzern führt“, sagt Alexander Selch, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.

Stellungnahmen zum E-Bike: e-Gap

Die Modellkommune für Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen (e-GAP) überprüft Elektromobilität auf ihre Alltagstauglichkeit. Dr. Christoph Ebert, GEschäftsführer des Kompetenzzentrums Sport Gesundheit Technologie und Koordinator der Modellkommune e-Gap,
betont die Bedeutung eines umfassenden Gesamtkonzeptes für E-Bikes: „Veränderungen des Mobilitätsverhaltens im Alltag und in der Freizeit sind ein oft sicherheitsbasierter Prozess. Neue Mobilitätskonzepte wie Pedelec-Angebote werden daher von den Verbrauchern immer auch in Bezug auf ihre Sicherheit abgeschätzt. Um Verbraucher von diesen zu überzeugen, muss ihr Sicherheitsbedürfnis ganzheitlich erfüllt sein. Grundlegende Kriterien für den E-Bike-Nutzer sind Fahrrad-Normen, die anhand von klar definierten Qualitätsmerkmalen geprüft werden können. Nachhaltig werden Verbraucher aber nur von einem verlässlichen und sicheren Gesamtkonzept    überzeugt.    Dazu    gehören    neben einer    sicheren E-Bike-Technik auch eine funktionierende Infrastruktur mit Lademöglichkeiten sowie Service- und Verleihstationen oder E-Bike-Sharing-Angebote. Für die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit sind schließlich eine effektive Kommunikation und ein wirksames Informationsmanagement entscheidend.“

Quelle: PM Toc, Bilder: Toc

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