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Reaktion auf Kritik – mehr Mittel für Radwege

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat auf die Kritik an den finanziellen Kürzungen für den Radwegebau reagiert. Im Rahmen ihres nun vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossenen Infrastrukturbeschleunigungsprogramms 2012/2013 wurden die Mittel für den Radwegebau um 13 Mio. Euro aufgestockt.

 

VSF begrüßt Nachbesserungen

 

Dazu der VSF-Vorsitzende Albert Herresthal: „Wir begrüßen diese Nachbesserungen für den Radverkehr. Allerdings gleichen sie die zuvor für 2012 erfolgten Kürzungen um 20 Mio. nur zu 2/3 aus. Zwei Schritte zurück – einer vor: Hier vermissen wir eine klare Linie.“
Und weiter heißt es beim VSF: „Das Gesamtprogramm umfasst 1 Mrd. Euro. Wenn hieraus 13 Mio. für den Radwegebau verwendet werden (= 1,3%), nachdem zuvor 20 Mio. gekürzt worden waren, zeigt dies leider erneut, dass das BMVBS die falschen Prioritäten setzt. Angesichts eines Radverkehrsanteils in Deutschland (Modal Split) von 10% kann die jetzt erfolgte Nachbesserung keineswegs als bedarfsgerecht bezeichnet werden. Aktuell werden wir die Frage der finanziellen Mittel für den Radverkehr auf dem Podium Politik beim vivavelo-Kongress der Fahrradwirtschaft am 27.2. in Berlin mit Vertretern des BMVBS diskutieren“.

Quelle: VSF e.V. Verbund Service und Fahrrad

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