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Beim Transport des Elektrofahrrads mit verschiedenen Verkehrsmitteln gilt es einige Punkte zu beachten. Sie sind schwerer als gewöhnliche Fahrräder und vor allem der Akku wirft Fragen auf. So unterliegen Lithium-Ionen-Akkus dem Gefahrengutrecht, das hat vor allem Folgen bei einer geplanten Flugreise.

 

Fliegen mit dem E-Bike

Bei Flugreisen unterliegt ein E-Bike im Regelfall den Fahrradbestimmungen der jeweiligen Airlines. Es wird nicht anders behandelt als ein normales Fahrrad, was Kosten,Verpackung und etwaige Anmeldefristen angeht. Wichtige Ausnahme: Lithium-Ionen-Akkus dürfen in Passagiermaschinen nicht transportiert werden. Nicht im Frachtraum und auch nicht in der Passagierkabine.

 

Das Elektrofahrrad am Auto

Es gibt mittlerweile spezielle Radträger für den Transport von Elektrofahrrädern. Sie sind auf deren höheres Gewicht ausgelegt und sollten auch genutzt werden. Um den Träger zu entlasten undden Akku vor Witterungseinflüssen zu schützen, empfiehlt es sich, ihn im Innenraum zu transportieren. Die Kontakte sind in der Regel unempfindlich, wer sicher gehen will, klebt sie am Akku und vor allem am Rad mit Klebeband ab. Der Besitzer eines Lithium-Ionen-Akkus darf ihn ohne Auflagen transportieren, beim Transport durch Dritte sind die Auflagen des Gefahrengutrechts zu beachten. Diese betreffen Verpackung und Kennzeichnung des Akkus.

 

Mit Pedelec & Co. in der Bahn

Die Bahn unterscheidet nicht zwischen „normalen“ Fahrrädern und E-Bikes, Pedelecs & Co. Das bedeutet, die Mitnahme kostet genauso viel und die Elektrofahrräder können in Regionalzügen und Zügen, die mit einem Fahrradsymbol gekennzeichnet sind, mitgenommen werden. Der zweite Punkt betrifft IC- und EC-Züge, die Mitnahme des Pedelecs ist reservierungspflichtig. Im ICE dürfen Fahrräder grundsätzlich nicht mitgenommen werden.

 

Foto: Bosch