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Akkus von Elektrofahrrädern werden immer komplexer. Da sie viele Funktionen des Ladegeräts übernehmen wird dieses zum Netzteil zur Stromversorgung durch das Hausnetz. Die zu erzielende Eigensicherheit eines modernen Akkus wird mit nicht zeitgemäßen Standardprüfungen auf Mindestniveau für herkömmliche Zellen und Batterien nicht erreicht.

Die Funktionalitäten über die eigentliche Energiespeicherung hinaus werden in den üblichen Richtlinien und Normen nicht berücksichtigt. Weiter werden anwendungsbezogene Besonderheiten in der Nutzung nicht geprüft. Ein abnehmbarer Akku eines Elektrorades darf herunterfallen und er wird durch Regen und Reinigungen nass. Dies wird beispielsweise in dem Prüfgrundsatz der GS-Stellen mit einem Falltest simuliert. Die einheitlichen Prüfgrundsätze können den aktuellen Entwicklungen schnell angepasst werden – Normen benötigen dafür Jahre und sind somit immer veraltet und dem Stand der Technik weit hinterher.

Ausreichende Sicherheit

Er soll eine ausreichende Sicherheit der Kombination aus Akku und Ladegerät nach dem Stand der Technik und im Sinne des GPSG für Hersteller, Handel und Endverbraucher gewährleisten und Initiatoren durch bisher den Ladegeräten zuerkannte GS-Zeichen vermeiden helfen (siehe www.zls-muenchen.de in der Beschlussliste des AK 2.1 Fahrräder).

Falltest beim Laden

Der Test wird mit einem mindestens zu 80 % geladenen Akku durchgeführt. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Testende darf keine Gefahr vom Akku ausgehen (Brand, Ausgasen, usw.).
Der Akku wird aus 0,85 Meter auf einen ebenen, glatten Stahlplatte (oder ähnlich harte Fußbodenbeläge) fünf Mal fallen gelassen. Hierzu wird der Akku in der Position gehalten, in der er von Hand getragen wird.
Danach wird festgestellt, ob äußerlich erkennbare Schäden aufgetreten sind. Nach 24 Stunden wird erneut überprüft und ein Funktionstest durchgeführt.

Quelle: PM velotech.de GmbH