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blueLABEL – RIESE & MÜLLER: E-Bikes 2015

Kategorien: Neuheiten 2015, News
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blueLabel E-Bikes Riese & Müller

blueLABEL ist die urbane Zweitmarke von Riese & Müller.

Mit urbanem Chic und einer hochwertigen Ausstattung zeigt blueLABEL E-Bike, die Zweitmarke von Riese & Müller, welche unbändige Freude und zeitgemäße Philosophie in einem E-Bike stecken. Mit diesem Konzept wünscht sich Riese & Müller, dass E-Bike-Fahren die selbstverständlichste Sache der Welt wird.

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Das Rotwild P1+ – Pedelec Konzept

Kategorien: Allgemein
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Das neue Pedelec Konzept von Rotwild

Bereits im September 2013 berichteten wir über den Prototypen des neuen Rotwild P1+ Pedelec Konzepts.

ROTWILD und der Mechatronik-Spezialist Brose präsentierten im Rahmen der IAA Automobil Ausstellung in Frankfurt a.M. (12.-22.09.2013) den Prototypen des neuartigen Pedelec Konzepts. Das ROTWILD Mountainbike Pedelec P1+ unterscheidet sich hierbei deutlich von den bestehenden Pedelec-Konzepten und wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Automobilzulieferer Brose sowie dem Batteriehersteller BMZ entwickelt.

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Pedelec-PrŸfung im EMV-Labor von T†V Rheinland in NŸrnberg. Foto: T†V Rheinland

Der TÜV Rheinland und die JD-Gruppe mit ihrer Make TranzX PST kooperieren in Fragen der technischen Sicherheit von E-Bikes. TranzX gehört zu den führenden Herstellern elektronischer Antriebssysteme, der TÜV Rheinland ist einer der führenden unabhängigen Prüfdienstleister.

 

Immer mehr E-Bikes und Pedelecs

Auf der Eurobike starten beide Unternehmen eine Marketing-Kooperation, um den allgemeinen Wissensstand zum Thema E-Bike-Sicherheit zu erhöhen. Mit der stetig zunehmenden Zahl an E-Bikes und Pedelecs auf Deutschlands Straßen gewinnen die Themen Sicherheit und Qualität in der Öffentlichkeit an immer größerer Bedeutung. Beide Kooperationspartner möchten in Form das Bewusstsein für die Bedeutung der E-Bike-Sicherheit steigern. Insbesondere Händler sollen für bewährte Vorgehensweisen sensibilisiert werden, um möglichen Gefahren im Umgang mit E-Bike Batterien vorzubeugen. Darüber hinaus soll auf die Bedeutung von qualitativ hochwertigen E-Bikes sowie den dazugehörigen Komponenten und allen notwendigen Regularien hingewiesen werden.

 

Umgang mit E-Bikes und Komponenten

Die meisten elektrisch betriebenen Fahrräder werden mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet. Diese können sich als gefährlich erweisen, wenn sie nicht nach strengen Sicherheitsrichtlinien hergestellt wurden. Im ersten Schritt der neuen Kooperation sollen Händler auf die neuesten Vorschriften und gesetzlichen Anforderungen aufmerksam gemacht sowie für Sicherheit im Umgang mit E-Bikes und deren Komponenten geschult werden.

 

Startschuss auf der Eurobike

Auf der diesjährigen Eurobike beginnt die Zusammenarbeit von TranzX und TÜV Rheinland mit zwei Veranstaltungen auf dem TranzX Stand (Halle 5, Stand 503) für Händler, Fahrradproduzenten und Messebesucher. Hierbei stehen die Themenbereiche Qualität und Sicherheit von Pedelecs sowie die Vorteile einer Zertifizierung der Battery Safety Organization BATSO im Vordergrund, um die Sicherheit von Batterien zu erhöhen. Als weltweit tätiger unabhängigerPrüfdienstleister mit Laborzentren zur Batterieprüfung in China, Deutschland und Japan bietet TÜV Rheinland diese Zertifizierung ebenfalls und unterstützt Hersteller dabei, sichere und qualitätsorientierte Produkte herzustellen. Gemeinsames Ziel ist es, einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz zu leisten und die Sicherheitsanforderungen für diese noch junge Produktkategorie zu erhöhen.

Quelle: PM TÜV Rheinland, Bild: TÜV Rheinland Group

Bonn/Goslar, 27. Januar 2012 (DVR) – Pedelecs, von einem Elektromotor unterstützte Fahrräder, liegen voll im Trend und erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Rund 600.000 Pedelecs werden in diesem Jahr auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Unfallforscher und Verkehrssicherheitsexperten haben auf dem 50. Deutschen Verkehrsgerichtstag vom 25. bis 27. Januar 2012 in Goslar jedoch auch vor den Gefahren gewarnt, die diese modernen Zweiräder mit sich bringen. Pedelecs weisen andere technische und fahrdynamische Eigenschaften auf als ein herkömmliches Fahrrad. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) regt deshalb an, die Forschungen auf dem Gebiet der elektrisch motorisierten Fahrräder sowie die Aufklärungsarbeit für alle Verkehrsteilnehmer zu intensivieren. Auch eine getrennte Erfassung in der Unfallstatistik erscheint dringend erforderlich.

 

Versicherungspflicht für schnelle Pedelecs

Bisher wird in Pedelecs 25 und in leistungsstärkere Räder vom Typ Pedelec 45 (auch S-Pedelec genannt) unterschieden. Pedelecs 25 mit einer Motorleistung von maximal 250 Watt unterstützen den Fahrer während des Tretens bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Die schnelleren Pedelecs 45 weisen eine Motorleistung von maximal 500 Watt auf und haben eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von unter 20 km/h, die mit Tretunterstützung natürlich gesteigert werden kann. Erst bei 45 km/h schaltet sich der Motor ab. Für sie gilt eine Versicherungskennzeichenpflicht, allerdings bislang keine Helmpflicht.
Mit Blick auf die Pedelecs 45 waren sich die Experten in Goslar einig, diese so zu klassifizieren, dass künftig eine Helmpflicht eingeführt wird. Diese Empfehlung unterstützt der DVR ausdrücklich. Weiterentwickelt werden sollten daher die Richtlinien für Helme, die auch bei höheren Geschwindigkeiten der Pedelecs 45 wirksam vor Kopfverletzungen schützen können.

 

Appell Helm zu tragen

Pedelecs 25 sollen nach dem Votum der Experten in Goslar als Fahrrad klassifiziert bleiben. „Aufgrund der besonderen Technik und des anderen Fahrverhaltens der Pedelecs 25 im Gegensatz zu einem normalen Fahrrad appellieren wir dringend an die Nutzer, einen geeigneten Helm zu tragen und eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen“, erläutert DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. „Wir sind sehr froh, dass der Verkehrsgerichtstag deutlich festgestellt hat, dass Pedelecs für die Benutzung durch Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren nicht geeignet sind“, ergänzt der DVR-Präsident.

Zudem sei eine Bewertung und Prüfung der Fahrzeuge sinnvoll, wie sie bereits bei Kraftfahrzeugen durch Euro NCAP erfolgt. Technische Manipulationen an den Fahrzeugen, etwa die Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit, sollten durch Anpassung der Richtlinie 97/24/EG verhindert werden, die bisher nur für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt.

 

Ausbau von Radverkehrsanlagen empfohlen

Im Hinblick auf eine sichere Verkehrsinfrastruktur empfiehlt der DVR den Ausbau von Radverkehrsanlagen nach dem Regelwerk ERA 2010. Höhere Fahrgeschwindigkeiten erfordern weitläufiger dimensionierte Verkehrswege, um Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern, insbesondere Fußgängern, zu vermeiden. Für ein sicheres Miteinander im Straßenverkehr ist nach Ansicht des DVR außerdem eine umfangreiche und konkrete Aufklärungsarbeit nötig. Pedelec-Fahrer sollten über die unterschiedlichen fahrdynamischen Eigenheiten der neuen Zweiräder ebenso informiert werden wie Auto- oder Motorradfahrer und Fußgänger über die zunächst noch ungewohnte Fahreigenschaften der Elektrofahrräder. „Pedelecs sind schneller und schwerer als normale Fahrräder. In zügiger Kurvenfahrt kann es schneller zu Stürzen kommen und die Bremswege können leicht unterschätzt werden. Daher sollte man zunächst sehr vorsichtig fahren und sich mit dem neuen Fahrzeug vertraut machen“, warnt Dr. Eichendorf.

Quelle: Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)