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Ortlieb – High Visibility Line

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Ortlieb - High Visibility Line

ORTLIEB – Passive Sicherheit bei Dunkelheit (Video im Anhang)

Hohe Sichtbarkeit im Straßenverkehr bietet ein entscheidendes Plus an Sicherheit. Die High Visibility Line von Ortlieb macht aus Fahrradtaschen zu einem richtigen Reflektor.

Die Bekleidungsindustrie hat bereits reagiert: Reflektierende Hosenbänder, Westen und sogar Handschuhe in Leuchtfarben sind schon erhältlich. Auch ORTLIEB bietet ab 2014 eine leuchtstarke Lösung im Bereich wasserdichte Fahrradtaschen: die neue High Visibility Linie!

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42 Prozent der Bundesbürger fahren im Alltag regelmäßig Fahrrad, Tendenz steigend. Vor allem in den Städten sind immer mehr Radfahrer unterwegs. Doch viele Städte sind darauf gar nicht eingestellt, so dass Konflikte schon vorprogrammiert sind. Darauf weist der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hin.
Trotz des Fahrrad-Booms werden Radfahrer bei der Verkehrsplanung immer noch benachteiligt. Der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg sagt: „Wenn wir von Radfahrern erwarten, sich an die Regeln zu halten, dann müssen Regelwerke und Infrastruktur dem Anstieg des Radverkehrs angepasst werden.“ Die Aufgabe der Verkehrspolitik sollte es sein, auf die erfreulicherweise stetig steigende Zahl von Radfahrern zu reagieren und bessere Wege für Radfahrer zu schaffen, Einbahnstraßen in Gegenrichtung zu öffnen und Ampeln fahrradfreundlich zu schalten.

Grüne Welle für Radler

Radfahrer müssen vielfach an Ampeln öfter warten als der Autoverkehr, oder sie bekommen erst durch Drücken auf einen Knopf Grün. Ulrich Syberg: „Angemessen wäre es, wenn die Grünphasen für Radfahrer ihrer tatsächlichen Fahrgeschwindigkeit angepasst wären, sonst ist im Stadtverkehr die rote Welle für Fahrradfahrer vorprogrammiert.“
Eine zeitgemäße Möglichkeit, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, stellen auch Radfahr- oder Schutzstreifen dar. Diese sind direkt auf der Fahrbahn markiert. Radfahrer fahren hier nicht versteckt hinter parkenden Autos oder Büschen, sondern befinden sich im Blickfeld der Autofahrer und werden beim Heranfahren an die Kreuzung oder beim Warten gut gesehen. Solche Radfahr- und Schutzstreifen sind sicherer und werden von allen Fachleuten inzwischen als Standard angesehen.

Rücksichtnahme ist oberstes Gebot

„Alle Verkehrsteilnehmer sollten ihre Geschwindigkeit der Situation anpassen. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle“, sagt Ulrich Syberg. Nach geltendem Recht müssen Autofahrer zudem beim Überholen von Radfahrern einen ausreichenden seitlichen Abstand von mindestens 1,50 Metern einhalten. Beim Öffnen der Autotür sollten sie immer nach hinten schauen. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Für ein sicheres und entspanntes Ankommen im Alltag sind gegenseitiges Verständnis, Rücksichtnahme und klare Kommunikation oberstes Gebot.

Quelle: ADFC, Foto: Julia Baier