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Angeregt durch den im Mai 2012 gegründeten Pegasus-Qualitätsrat plant das Kölner UNternehmen ZEG eine europaweit einheitliche Prüfnorm für Elektrofahrräder – zusammen mit unabhängigen Experten und weiteren Vertretern der Fahrradbranche.

Immer mehr E-Bikes

Die Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG) ist Europas größter Verbund von Zweirad-Fachhändler, mit ihrer Initiative reagiert sie auf die ständig zunehmende Zahl von E-Bikes und Pedelecs. Elektrofahrräder sind schneller und schwerer als normale Räder, deshalb müssen Rahmen, Lenker und Bremsen eine hohe Stabilität aufweisen. Die Hersteller bemühen sich darum, eine spezielle Sicherheitsvorschrift für Elektrofahrräder gibt es im Moment allerdings nicht.

Prüfnorm für Elektrofahrräder

Die ZEG lässt schon jetzt ihre E-Bikes bei mehreren unabhängigen Instituten testen. Aufgrund verschiedener Testverfahren können unterschiedliche Ergebnisse herauskommen. „Eine einheitliche Prüfnorm würde hier endlich Klarheit für Hersteller und Verbraucher schaffen“, erklärt ZEG-Vorstandschef Georg Honkomp.

Marktübergreifendes Gremium

Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die ZEG ein marktübergreifendes Gremium zu bilden, das sich aus Industrievertretern und unabhängigen Experten zusammensetzt und eine einheitliche Prüfnorm erarbeitet. Dazu fanden u.a. bereits Gespräche mit der Verbraucherorganisation Stiftung Warentest statt. Als externen Berater konnte die ZEG Professor Dr. Bernd Lemser, ehemaliges Vorstandsmitglied des ADFC für das Segment Technik, gewinnen.

Quelle: Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG)