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Der Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) hat sich in einer Pressemeldung zum aktuellen E-Bike-Test der Stiftung Warentest und des ADAC geäußert.

Darin heißt es:

„Der in dieser Woche veröffentlichte Test der Stiftung Warentest (StiWa) und des ADAC kommt zu einem sehr negativen Ergebnis. 9 von 16 getesteten E-Bikes waren mangelhaft. Gebrochene Lenker und Rahmen, schlechte Bremsen sowie elektrische Antriebssysteme, die elektromagnetische Strahlen aussenden, waren laut Stiftung Warentest für die schlechten Testergebnisse verantwortlich.

Für den ZIV stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, warum die von der Stiftung Warentest und dem ADAC ermittelten Schäden, nicht auch in der Praxis auftreten. Sowohl eine vom Einzelhandelsverband VDZ durchgeführte Blitzumfrage, wie auch die Ergebnisse der Diskussionen in der ZIV-Arbeitsgruppe „E-Bike“, die sich seit mehr als 10 Jahren mit dem Thema beschäftigt, zeigen, dass diese Schäden nach unserem Kenntnisstand in der Praxis keine Rolle spielen.“

Prüfverfahren bei E-Bikes und Pedelecs unterscheiden sich

Die Stiftung Warentest wende laut ZIV seit vielen Jahren ein Prüfverfahren für die Betriebsfestigkeitsanalyse der Bauteile an, das sich grundlegend von den Anforderungen und Prüfverfahren in den europäischen und internationalen Normen unterscheide. Das Problem sei laut ZIV, dass die von der Stiftung Warentest durchgeführten Prüfungen von den Unternehmen nicht  nachvollzogen werden könnten, da die Messwerte und Lastspielzahlen seitens der Stiftung Warentest nicht veröffentlicht würden. Eine Reproduzierbarkeit in anderen Testlaboren sei deshalb nicht oder nur sehr schwierig möglich.

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Wie der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) meldet, blickt die deutsche Fahrrad- und Fahrradteileindustrie auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Auch dank Elektrofahrrädern steigt der Verkaufswert um 8,8 Prozent. Rund 4,05 Millionen Fahrräder und E-Bikes wurden im Jahr 2011 an den Handel verkauft, ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber 2010, so der Branchenverband ZIV. Mit durchschnittlich 495 Euro/Stück ist der Verkaufspreis pro Fahrrad (inkl. E-Bike) erneut gestiegen und beschert der Branche gute Umsätze. Die gut 50.000 Beschäftigten in der deutschen Fahrradbranche erwirtschafteten im Jahr 2011 einen Gesamtumsatz von rund 4 Mrd. Euro.

Acht Prozent Anteil für E-Bikes

Besonders stark legte der Verkaufswert zu – Plus 8,8 Prozent auf knapp 2 Mrd. Euro. Verantwortlich für diese Zunahme ist der seit Jahren stetig steigende Anteil der höherpreisigen E-Bikes, aber auch das allgemein gestiegene Qualitätsbewusstsein der Verbraucher. Gingen im Jahr 2010 noch rund 200.000 E-Bikes über die deutschen Ladentheken, so waren es im Jahr 2011 bereits 310.000 Stück, was einem Anteil von aktuell 8 Prozent am Gesamtmarkt entspricht. Besonders die sich ständig weiterentwickelnden Batterie- und Antriebstechnologien, frisches Design und das verändernde Mobilitätsverhalten der Bundesbürger sorgen dafür, dass nach Schätzungen des ZIV aktuell rund 900.000 E-Bikes zwischen Flensburg und Garmisch unterwegs sind.

City- und Trekkingräder beliebt

Fast jedes zweite verkaufte Fahrrad in Deutschland gehörte im Jahr 2011 in diese Kategorie. Besonders in der Alltagsmobilität, also dem Weg zum Einkaufen, zur Arbeit und in der Freizeit bekommt das Fahrrad einen stetig steigenden Stellenwert. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Fahrradbestand in Deutschland im Jahr 2011 um 1 Million Stück auf aktuell 70 Millionen Stück gestiegen ist. Der Anteil der komplett nach StVZO ausgestatteten Fahrräder liegt aktuell bei mehr als 80 Prozent, was den Trend zum Fahrrad eindrucksvoll unterstreicht.

Qualität, Service und Beratung hoch im Kurs

Egal ob Fahrrad oder Zubehör, der Fachhandel hat eine herausragende Rolle. Fast 70 Prozent aller Verkäufe im Jahr 2011 wurden über den stationären Fachhandel abgewickelt und sind ein klares Zeichen für das hohe Qualitätsbewusstsein der Verbraucher. Dieses Qualitätsbewusstsein spiegelt sich auch im Anteil der nach Deutschland importierten Fahrräder wieder. Mit 52,8 Prozent aller Importe, kommt jedes zweite Fahrrad aus Europa. Die Zukunftsprognosen für die deutsche Fahrrad-, Fahrradteile-, Komponenten- und Zubehörindustrie könnten positiver nicht sein.

 

Positiver Blick in die Zukunft

Das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung verändert sich ebenso wie das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein. Kaum ein anderes Verkehrsmittel bietet hier so viele positive Anknüpfungspunkte wie das Fahrrad“, sagt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verband (ZIV). Der Zweirad-Industrie-Verband e.V.- kurz ZIV- versteht sich als nationale Interessenvertretung und kompetenter Dienstleister der deutschen und internationalen Fahrradindustrie. Dazu gehören Hersteller und Importeure von Fahrrädern, Fahrradteilen, motorisierten Zweirädern, Trikes und ATVs.

Quelle und Foto: Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)