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Weg frei für den Blauen Engel auf Elektrofahrrädern

Der Blaue Engel - Oliver Mommsen

Seit 35 Jahren gibt es das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“ bereits. Über 12.000 umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen von rund 1500 Unternehmen wurden in dieser Zeit mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Darunter könnten bald auch Elektrofahrräder sein.

Hinter dem Blauen Engel (www.blauer-engel.de) stehen vier Institutionen: Die Jury Umweltzeichen als unabhängiges Beschlussgremium mit Vertretern beispielsweise aus Verbänden, Industrie, Handel und Handwerk, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt sowie die RAL gGmbH als Zeichenvergabestelle.

Vor kurzem wurde von den Machern des Umweltzeichens der Weg geebnet, dass auch Elektrofahrräder einen solchen Blauen Engel erhalten können.
Die dafür notwendigen Vergabegrundlagen wurden von einem Gremium erarbeitet und soeben online gestellt. Sie können unter https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/haushalt-wohnen/elektrofahrraeder heruntergeladen werden. Auf gleicher Seite finden sich auch weitere Informationen, beispielsweise zu den Kosten, und Unterlagen zu einer Anmeldung für das Prüfprocedere.

Langlebige Elektrofahrräder

Die Vergabegrundlage gilt für Elektrofahrräder mit Motorunterstützung bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Diese Pedelecs 25 sind Fahrrädern rechtlich gleichgestellt, sie können im ÖPNV mitgeführt werden und den Umweltverbund sinnvoll ergänzen. Besonders auf Kurzstrecken können PKW Fahrten durch Elektrofahrräder substituiert werden und die Umwelt sowie das Verkehrsaufkommen entlasten.

Elektrofahrräder, die mit dem Blauer Engel ausgezeichnet sind, sollen dem Konsumenten Orientierung im Markt geben, um umweltfreundliche und langlebige, aber auch sichere Elektrofahrräder auszuwählen.

Erstmalig werden hierbei Anforderungen an Akkus und Ladegeräte gestellt, die bisher gesetzlich nicht geregelt sind. Hierbei geht es vor allem um die Qualität und Lebensdauer der Akkus sowie die Verfügbarkeit von Ersatzakkus. Denn ohne die Nachrüstung ist die Nutzungsdauer des Elektrofahrrades auf die Lebensdauer eines Akkus reduziert und das Pedelec wäre nach 4-5 Jahren nicht mehr fahrtauglich.

Vorteile für Umwelt und Gesundheit

  • Lange Akku-Lebensdauer und besondere Garantieleistungen
  • Langfristige Verfügbarkeit von Austauschakkus und Ersatzteilen
  • Mechanische und elektrische Sicherheit
  • Reduzierung von Schadstoffen im Akku, in den Griffen und im Sattel
  • Langlebige, reparaturfreundliche und recyclinggerechte Konstruktion
  • Umfassende Verbraucherinformationen

Quelle Text + Bild: velobiz.de | blauer-engel.de | Umweltbundesamt

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